Biografie

 

Susanne Kessler wurde in Wuppertal geboren, lebt in Rom und Berlin.

Sie studierte Malerei und Grafik an der Universität der Künste in Berlin und am Royal College of Art (MA) in London. Sie gewann das DAAD-Stipendium, das Kaiserring Stipendium der Stadt Goslar, den Paul-Strecker-Preis der Stadt Mainz. Arbeitsaufenthalte führten sie nach Äthiopien, Guatemala, Mali, Pakistan, Indien, China und in den Iran. All diese Orte haben ihre Arbeit geprägt. Als Gastdozentin lehrte sie an der California State University (CSU) und als Professorin für Skulptur und Zeichnung an der City University New York (CUNY). Seit 2005 nimmt sie am „Viewing Program“ des Drawing Centers New York teil. Sie bevorzugt große Installationen im Innen- und Außenraum. Sie hatte Einzelausstellungen u.a. im Von-der-Heydt Museum Wuppertal, Gustav Lübke Hamm Museum, Landesmuseum Mainz, Kunstverein Speyer, Klingenmuseum Solingen, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Museum Schloss Moyland, Mönchehaus Museum Goslar, National College Lahore-PK, Kunstmuseum Solingen, Goethe-Institut Rom, IT, Goethe-Institut Washington/DC,USA, Sala Santa Rita, Rom, IT, Museo Maam Rom, IT, Cantieri alla Zisa, Palermo, IT, Galerie Chemould Mumbai, IN, Lalit Kala Academi Neu-Delhi, IN, Taleghani Künstlerforum Teheran, IR, Andrew Shiva Galerie, New York, NY, USA, Galerie M Berlin, Stiftung DominoArt Reutlingen, American University und Katzen Art Center Washington/DC, USA, Museum BoCS Art Cosenza, IT und das Museum Kunst der Westküste, Alkersum.

 

Ulrike Wolff-Thomsen, Direktor des Museums Kunst der Westküste, Alkersum 2018:
Die Vielzahl und die Vielgestaltigkeit der innerhalb des Gesamtprojekts von Susanne Kessler entstandenen Objekte, Modelle, Filme, Zeichnungen und Installationen sind extrem beeindruckend.
Darüber hinaus ist es faszinierend zu sehen, wie alle Werke, obwohl jedes für sich Autonomie beanspruchen kann, aufeinander Bezug nehmen und von der Linie als Ursprung alles Schöpferischen ausgehen und über sie miteinander verwoben sind. Über ein gleichsam organisches Wachsen entwickelte sich die Linie kontinuierlich weiter – mal sehr abstrahierend, mal durch Verknüpfungen und Verdichtung. Ein größeres kompositorisches Durchspielen – gleich einer Fuge – ist kaum vorstellbar.

 

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