Biografie

Foto: Horst Willi Kurschat

 

Susanne Kessler wurde in Wuppertal geboren, lebt in Rom und Berlin.

Sie studierte Malerei und Grafik an der Universität der Künste in Berlin und am Royal College of Art (MA) in London. Sie gewann das DAAD-Stipendium, das Kaiserring Stipendium der Stadt Goslar, den Paul-Strecker-Preis der Stadt Mainz und 2022 den Von der Heydt-Kulturpreis der Stadt Wuppertal. Arbeitsaufenthalte führten sie nach Äthiopien, Guatemala, Mali, Pakistan, Indien, China und in den Iran. All diese Orte haben ihre Arbeit geprägt. Als Gastdozentin lehrte sie an der California State University (CSU) und als Professorin für Skulptur und Zeichnung an der City University New York (CUNY).

Sie hatte Einzelausstellungen u.a. im Von-der-Heydt Museum Wuppertal, Gustav Lübke Hamm Museum, Landesmuseum Mainz, Kunstverein Speyer, Klingenmuseum Solingen, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Museum Schloss Moyland, Mönchehaus Museum Goslar, National College Lahore, Kunstmuseum Solingen, Goethe-Institut Rom, Goethe-Institut Washington/DC, Sala Santa Rita, Rom, Museo Maam Rom, Museo Macro, Museo Gam, Rom, Cantieri alla Zisa, Palermo, Galerie Chemould Mumbai, Lalit Kala Academi Neu-Delhi, Taleghani Künstlerforum Teheran, Andrew Shiva Galerie, New York, NY, Galerie M Berlin, Stiftung DominoArt Reutlingen, American University und Katzen Art Center Washington/DC, Museum BoCS Art Cosenza, KV Lippstadt, KV Würzburg, das Museum Kunst der Westküste, Alkersum und das Kunstmuseum Bayreuth.

 

Ulrike Wolff-Thomsen, Direktor des Museums Kunst der Westküste, Alkersum schreibt 2018:
Die Vielzahl und die Vielgestaltigkeit der innerhalb des Gesamtprojekts von Susanne Kessler entstandenen Objekte, Modelle, Filme, Zeichnungen und Installationen sind extrem beeindruckend.
Darüber hinaus ist es faszinierend zu sehen, wie alle Werke, obwohl jedes für sich Autonomie beanspruchen kann, aufeinander Bezug nehmen und von der Linie als Ursprung alles Schöpferischen ausgehen und über sie miteinander verwoben sind. Über ein gleichsam organisches Wachsen entwickelte sich die Linie kontinuierlich weiter – mal sehr abstrahierend, mal durch Verknüpfungen und Verdichtung. Ein größeres kompositorisches Durchspielen – gleich einer Fuge – ist kaum vorstellbar.

 

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