The Gold and Tar Project 2011-2017

The Gold and Tar Project 2011-2017

Im„Gold and Tar Project“, das Kessler seit dem Jahr 2011 immer neu interpretiert und aufbaut, benutzet sie die Farben Gold und Asphaltlack. Die erste Ausstellung war im Frauenmuseum in Bonn. Dort verwebte sie Sonne und Schatten zu einer monumentalen Skulptur. Aus einer Wolke regnete es goldene Ströme und daneben tropfte triefend das Pech. In weiteren Ausstellungen, auf der Ostrale15 in Dresden z.B., verwandelte sich die Arbeit in zwei nebeneinander stehende Säulen, die das hohe Dach des Raumes wie Säulen eines Tempels zu stützen schienen, oder in der Ausstellung der Galleria Cortesi & Lisanti in Rom schien aus dem Nichts ein Wasserfall in die Tiefe zu stürzen in sonnigen und schattigen Abschnitten. So steht das zeitliche und räumlich unbegrenzte Kunstprojekt im engen Dialog mit dem Ausstellungsort und nimmt immer wieder neue Gestalt an.